Geschäftsbericht 2020

Spannende Fakten

Diese Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2020

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Notfallpatient*innen
Das Jahr 2020 war für die Solothurner Spitäler AG (soH) – wie für alle in der Schweiz – ein herausforderndes Jahr. In den Spitälern wurde die Coronavirus-Pandemie operativ rasch zum alles beherrschenden Thema. Ich danke darum im Namen des Verwaltungsrats allen für Ihre konstruktive Zusammenarbeit.
Verena Diener, Verwaltungsratspräsidentin

Die Zukunft sichern

Das Jahr 2020 war für die Solothurner Spitäler AG (soH) – wie für alle in der Schweiz – ein herausforderndes Jahr. In den Spitälern wurde die Coronavirus-Pandemie operativ rasch zum alles beherrschenden Thema. Dank der engen Zusammenarbeit von Verwaltungsrat, CEO Martin Häusermann, der Geschäftsleitung und weiterer zentraler Kadermitarbeitender konnten die notwendigen Schritte zur Bewältigung der Folgen der Pandemie immer wieder zeitgerecht eingeleitet und umgesetzt werden. Und dies in enger Koordination mit dem kantonalen Krisenstab
und der Regierung. Ich danke darum im Namen des Verwaltungsrats allen für ihre konstruktive Zusammenarbeit. Und ganz speziell möchte ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, die sich im vergangenen Jahr und bis ins Jahr 2021 so ausserordentlich für die Behandlung schwer kranker Covid-19-Patientinnen und Patienten einsetzen: in der Infektiologie, in der
Spitalhygiene, auf den Isolier-, Intensivpflege- und Notfallstationen, in den Testcentern und auch in Hintergrunddiensten wie den Telefonzentralen oder in der Patientenaufnahme. Herzlichen Dank!

Die finanziellen Folgen dieser Pandemie sind für die soH gravierend. Die bundesrätlichen und kantonalen Vorgaben brachten über das ganze Jahr grosse Mehrkosten und Ertragsausfälle. So muss die soH für das Rechnungsjahr 2020 ein Defizit von rund 43 Mio. CHF ausweisen. Eine Übernahme der ausgefallenen Erträge und zusätzlichen Covid-bedingten Kosten von Bund, Kanton
und Krankenkassen ist unabdingbar, wenn die soH nicht in ihrer Existenz gefährdet werden soll. Wir sind froh, dass sich zumindest bei den ambulanten Behandlungen unsere Erwartungen 2020 – trotz Corona – erfüllt haben. Hier sehen wir uns aber – wie andere Leistungsanbieter auch – mit nicht deckenden Tarifen konfrontiert. Der Verwaltungsrat hat deshalb der Geschäftsleitung den Auftrag erteilt, im Geschäftsjahr 2021 zu prüfen, inwieweit und wo Effizienzverbesserungen möglich sind. Alle sinnvollen Optimierungsmöglichkeiten müssen genutzt werden. Ein optimiertes ambulantes Angebot bildet einen weiteren notwendigen Grundstein für eine nachhaltige finanzielle Sicherung der soH.

Verspätete Inbetriebnahme des Neubaus Bürgerspital Solothurn

Statt im Frühjahr 2020 an grossen Eröffnungsfeierlichkeiten teilzunehmen, war der Verwaltungsrat als strategisches Gremium mit Fragen rund um den Neubau des Hauses 1 des Bürgerspitals Solothurn konfrontiert. Zunächst hat die Pandemie die Bezugsplanung des Neubaus Haus 1 Bürgerspital Solothurn durcheinandergebracht. Alle Neubeschaffungen waren rechtzeitig abgeschlossen, die Informatikinfrastruktur installiert, aber letzte Innenausbauten konnten wegen Einreisebeschränkungen und Lieferverzögerungen nicht erfolgen. Im Rahmen der geplanten Übergabe des Gebäudes vom Kanton Solothurn an die soH zeigten sich zudem gröbere Baumängel an den Böden in den Patientenzimmern. Gemeinsam mit dem Kanton musste ein Weg gefunden werden, wie diese vollständig und innert nützlicher Frist behoben werden konnten. Der ursprünglich vorgesehene Umzugstermin wurde hinfällig. Die soH einigte sich mit dem Kanton Solothurn und den Lieferanten auf eine Übergabe und einen Bezug rund ein Jahr später. Die Mitarbeitenden des  Bürgerspitals Solothurn freuen sich, unsere treuen Solothurner Patientinnen und Patienten schon bald in den attraktiven und zweckmässigen neuen Behandlungsräumen und Patientenzimmern zu behandeln und zu pflegen.

Unabhängig vom Bezug des Gesamtgebäudes, wird sich der Verwaltungsrat im laufenden Geschäftsjahr erneut mit dem Neubauprojekt beschäftigen. Der Verwaltungsrat wird das grösste Bauprojekt des Kantons Solothurn bis zum Gesamtabschluss eng begleiten. Die gemeinsamen Erfahrungen der soH und des Hochbauamts werden hierbei helfen. Im Namen des Verwaltungsrats und der gesamten soH danke ich an dieser Stelle den Vertretern des Hochbauamts und allen denen, die gerade im letzten Jahr an den Abschluss- und Umzugsarbeiten beteiligt
waren, für die pragmatische und konstruktive Zusammenarbeit in einer hürdenvollen Zeit.

Kantonsübergreifende Kooperation in der Nordwestschweiz

Dass eine Kooperation zwischen zwei Spitälern auch über die Kantonsgrenzen in der Nordwestschweiz funktionieren kann, beweisen die Klinik Arlesheim und das Spital Dornach. Dem Verwaltungsrat ist die Versorgung der Solothurnerinnen und Solothurner in der Region Dorneck-Thierstein wichtig, weshalb er sich stark für die neue Zusammenarbeit mit der Klinik Arlesheim eingesetzt hat. Die beiden unterschiedlichen Partner stellen durch die Kooperation einen Gewinn in der regionalen Gesundheitsversorgung dar. Sie intensivieren die bereits bestehende Zusammenarbeit neu in den Bereichen Chirurgie und Gastroenterologie, was für die Patientinnen und Patienten beider Häuser zu einer höheren Qualität und mehr Behandlungskomfort führen wird. Das erfahrene Fachärzteteam der Klinik Arlesheim übernimmt die fachspezifischen Untersuchungen und Sprechstunden der Gastroenterologie im Spital Dornach. Zugleich profitieren die Patientinnen und Patienten der innermedizinisch positionierten Klinik Arlesheim vom Know-how und der Erfahrung der Chirurgie des Spitals Dornach, dessen Chirurgie-Team einen chirurgischen Konsiliardienst in der Klinik Arlesheim anbietet. Die Patienten in Arlesheim werden vor allem auf der Notfallstation von chirurgischen Beurteilungen und kleineren Behandlungen profitieren. Für Eingriffe oder andere Behandlungen, die nicht vor Ort möglich sind, stehen die Operationsmöglichkeiten des Spitals Dornach zur Verfügung.

Mehr Frauen in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

An der ordentlichen Generalversammlung im Juni wurden Dr. med. Kaspar Aebi, Marcel Müller und Dr. iur. Orsola Lina Vettori als neue Mitglieder in den Verwaltungsrat gewählt. Ausgeschieden ist auf eigenen Wunsch nach achtjähriger Tätigkeit Alois Müller-Allemann. Als Präsident des Ausschusses Finanzen und Controlling standen für ihn stets die strategische Finanzplanung, eine starke Bilanz sowie eine ausreichende und stabile Ertragslage der soH im Zentrum seiner Überlegungen. Und schliesslich brachte er als Solothurner auch immer die Optik des gut vernetzten Kantonsbürgers in seine Überlegungen ein. Ich möchte ihm auch an dieser Stelle nochmals danken für sein grosses, fundiertes Engagement.

Dr. med. Kaspar Aebi ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Allgemeine Innere Medizin, Mitglied FMH und führt seit 1998 in Burgdorf eine eigene Psychiatrische Praxis. Kaspar Aebi ist als Dozent, Lehrtherapeut und Supervisor in katathym imaginativer Psychotherapie sowie als zivilrechtlicher und strafrechtlicher Gutachter tätig. Er arbeitete in diversen Forschungsprojekten mit, ist Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) und Verwaltungsratsmitglied der Universitären Psychiatrischen Dienste
Bern.

Marcel Müller, EMBA, ist als Chief Risk Officer Mitglied der Geschäftsleitung der Baloise Bank SoBa. 1995 stiess er zur neu gegründeten Solothurner Bank SoBa und war im Auftrag des Schweizerischen Bankvereins vorerst für den Aufbau des neuen Kreditprozesses und die Restrukturierung der SKB-Altlasten verantwortlich. Seit der Übernahme der Bank durch die Bâloise Holding AG im Jahr 2000 ist er zuständig für das Risikomanagement, die Kredit- und Hypothekarprozesse, das Asset Management und die Anlageprozesse sowie für den operativen Kundenservice. Zwischenzeitlich war er für einige Jahre auch zuständig für Rechnungswesen und Controlling.

Dr. iur. LLM Orsola Lina Vettori, MBA, ist seit 2001 Direktorin des Spitals Zollikerberg und führt diesen Betrieb mittlerer Grösse sowohl wirtschaftlich als auch bezüglich Standing des Spitals in der kompetitiven Region Zürich sehr erfolgreich. 2017 hat sie zusätzlich die Funktion als Stellvertreterin des Direktors der Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule in Zollikerberg übernommen, zu der das Spital Zollikerberg gehört. Neben verschiedenen anderen Mandaten ist Orsola Lina Vettori Vorstandsmitglied des Verbandes Zürcher Krankenhäuser.

Durch die Wahl von Kaspar Aebi wird das psychiatrische Fachwissen im Verwaltungsrat gestärkt. Marcel Müller bringt grosses betriebswirtschaftliches Know-how und Expertise im Risk Management, langjährige Führungserfahrung und vor allem den Blick über die Branchengrenze hinaus mit, während Orsola Lina Vettori nicht nur eine weitere Stimme im Spitalmanagement ist, sondern als ausgebildete Juristin und Anwältin auch für juristische Fragen des Verwaltungsrats die nötige Kompetenz besitzt.

Der Verwaltungsrat setzt sich nun wieder aus acht Mitgliedern zusammen. Bemerkenswert ist, dass nun rund 38 Prozent Frauen sind. In der Geschäftsleitung beträgt der Anteil weiblicher Mitglieder sogar über 55 Prozent (absolut fünf von neun). Damit übertrifft die soH die Vorgaben der seit Januar geltenden Bestimmungen für börsenkotierte Unternehmen im Aktienrecht bei Weitem, ohne daran gebunden zu sein. Jedoch ist es gerade in einem Spital zentral, dass sich die Gesamtzusammensetzung der Mitarbeitenden auch in der Unternehmensführung widerspiegelt. Es zeigt sich auch, dass in der soH Frauen und Männer die gleiche Chance haben, bei guten Leistungen in der Unternehmensleitung Verantwortung zu übernehmen. Und dies nicht
nur in der Pflege, sondern auch in scheinbar männlich dominierten Domänen wie der Informatik. Die soH bietet im Übrigen zeitgemässe Arbeitsbedingungen für berufstätige Mütter und Väter, sodass der Anteil zwischen Frauen und Männern auch in den ärztlichen Kaderpositionen im Laufe der letzten Jahre zugenommen hat. Eine gute und produktive Durchmischung von Frauen und Männern in allen Hierarchiestufen ist auch ohne starre Quoten möglich, wie die soH mittlerweile eindrücklich zeigt.

Für die beiden neuen Direktorinnen der Standorte Bürgerspital Solothurn, Karin Bögli, und Kantonsspital Olten, Sandra Lambroia Groux, war die Übernahme der Standortleitung aufgrund der besonderen Ausgangslage im Jahr 2020 anspruchsvoll. Im Rückblick kann man sagen, dass der Neubeginn in beiden Häusern am Jurasüdfuss gelungen ist. Unterstützt wurden die beiden Direktorinnen vom CEO und ihren eingespielten Teams an den Standorten.

Der Verwaltungsrat hofft, bis ins Frühjahr auch die aktuell noch einzige Vakanz in der Geschäftsleitung wieder besetzen zu können: die Leitung der Ärztlichen Direktion. Eine beratende Kommission hat im Auftrag des Verwaltungsrats das Profil einer/s zukünftigen Ärztlichen Direktorin/Direktors neu definiert. Seit November 2020 läuft das Bewerbungsverfahren. Die/Der Ärztliche Direktor/in nimmt, genau wie der CEO, beratend im Regelfall an den Sitzungen des Verwaltungsrats teil. Die Aus-, Weiter- und Fortbildung junger Berufsleute trägt dazu bei, die Gesundheitsversorgung der Zukunft zu sichern.

Ausblick und Dank

Zentrale Themen werden den Verwaltungsrat 2021 beschäftigen. An oberster Stelle wird er sich der langfristigen finanziellen Sicherung des Unternehmens widmen. Die Finanzen bis 2025 werden an jeder Verwaltungsratssitzung traktandiert werden. Dies ermöglicht eine engmaschige Begleitung der Aufträge an die Geschäftsleitung. Der Verwaltungsrat glaubt, dass er mit der Geschäftsleitung gemeinsam gangbare, akzeptable und sichere Wege finden wird für die Zukunft der soH für die Solothurner Bevölkerung und die Mitarbeitenden. 

Auf der Agenda bleibt auch der Neubau Bürgerspital Solothurn, denn nach dem Bezug des Hauses 1 vor den Sommerferien sind umgehend die nächsten Schritte für den Gesamtabschluss des Bauprojektes einzuleiten. Der Verwaltungsrat freut sich natürlich vor allem auch, wenn das gesamte Haus 1 endlich vollständig in Betrieb genommen werden kann.

Schliesslich werden wir die Weiterentwicklung der Unternehmens- und Angebotsstrategie vorantreiben mit dem klaren Ziel, unser Leistungsangebot weiter im Hinblick die Bedürfnisse der Bevölkerung des Kantons Solothurn zu schärfen. Welches medizinische Grundleistungsangebot wird benötigt, welche spezialmedizinischen Leistungen? In welchen Bereichen können Partnerschaften sinnvoll sein? Wo muss die soH federführend sein? Der Verwaltungsrat freut sich in diesem Zusammenhang auf die Zusammenarbeit mit einer neuen Führungsperson in der Ärztlichen Direktion.

Wir danken dem CEO Martin Häusermann, den Mitgliedern der Geschäftsleitung und allen Mitarbeitenden für ihr ausserordentliches Engagement in den Zeiten der Pandemie. Zu den ohnehin grossen Herausforderungen ist Anfang 2020 eine weitere hinzugekommen und zum Zeitpunkt der Verfassung des Textes ist nicht absehbar, wann diese Phase trotz Impfung ein Ende nehmen
wird. Wir danken unseren externen Partnern für die intensive, vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit. Vor allem dem Regierungsrat, insbesondere Regierungsrätin Susanne Schaffner und den Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung, mit denen wir immer wieder konstruktive Lösungen finden konnten.

Wichtige Kennzahlen

Geschlechterverteilung der Mitarbeiter*innen

DIE WICHTIGSTEN DIAGNOSEN

Bösartige Tumore Herzkrankheiten Darmkrankheiten Komplikationen bei Wehen & Entbindung Grippe & Lungenentzündung
Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bürgerspital Solothurn, im Kantonsspital Olten, im Spital Dornach und bei den Psychiatrischen Diensten danken wir Ihnen, dass Sie uns auch in diesem schwierigen Jahr Ihr Vertrauen schenkten. Auch für 2021 ist es unser Ziel, die erste Wahl in der Region zu bleiben: für Sie als Patientinnen und Patienten mit Ihren Angehörigen und für Sie als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte.
Martin Häusermann, CEO

Pandemie beherrscht(e) den Alltag der Solothurner Spitäler

Das Jahr 2020 stand weltweit im Zeichen der Coronavirus-Pandemie. Auch in den Solothurner Spitälern. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in unterschiedlicher Form an allen Standorten und in allen Direktionen ausserordentlich gefordert und haben alles gegeben, um unsere Patientinnen und Patienten – waren sie wegen Covid-19 oder aus anderen Gründen bei uns – bestmöglich zu behandeln und zu pflegen. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bürgerspital Solothurn, im Kantonsspital Olten, im Spital Dornach und bei den Psychiatrischen Diensten danken wir Ihnen, dass Sie uns auch in diesem schwierigen Jahr Ihr Vertrauen schenkten. Kompetente Teams aus Ärztinnen, Ärzten, Pflegenden und Therapeuten stehen Ihnen für geplante Behandlungen und Eingriffe in allen Spitälern und bei den Psychiatrischen Diensten zur Verfügung. Auch für 2021 ist es unser Ziel, die erste Wahl in der Region zu bleiben: für Sie als Patientinnen und Patienten mit Ihren Angehörigen und für Sie als niedergelassene Ärztinnen und Ärzte als unsere wichtigen medizinischen Ansprechpartner. 

Das Geschäftsjahr 2020 

2020 war für uns in mehrerlei Hinsicht ein aussergewöhnliches Jahr. In den drei Akutspitälern Solothurn, Olten und Dornach behandelten wir 28 605 Patientinnen und Patienten stationär im Vergleich zu 30 240 im Vorjahr – rund 5,4 Prozent weniger. Den Rückgang durch die verordnete Beschränkung auf Notfalleingriffe und -behandlungen im Frühjahr konnten wir in den Coronavirus-freien Monaten nicht ausgleichen, weil doch einige Menschen auch im Sommer und Frühherbst einem Spitalaufenthalt zurückhaltend gegenüberstanden. Ab Ende Oktober sah sich die soH mit einer zweiten Pandemiewelle konfrontiert, welche in Bezug auf die Anzahl behandelter Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Erkrankung die erste Welle bei Weitem übertraf. Die Zahl der ambulanten Fälle entwickelte sich hingegen trotz Pandemie in der ganzen soH im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 12,6 Prozent von 192 325 auf 220 066. In den Psychiatrischen Diensten lagen die akutstationären Austritte insgesamt 3,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. 

Insgesamt schloss die soH ihre Rechnung 2020 mit einem konsolidierten Jahresverlust in Höhe von – 43 ,2 Mio. CHF ab. Neben den Ertragsausfällen und Mehrkosten durch die Pandemie, konnten wir den Neubau Haus 1 Bürgerspital Solothurn nicht wie geplant im Sommer 2020 beziehen. Ausserdem wurde auch der Kanton Solothurn vom sich schweizweit abzeichnenden Veränderungsprozess in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eingeholt: Die stationäre Einheit der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Solothurn wurde geschlossen. Gemeinsam mit dem Verwaltungsrat hat die Geschäftsleitung noch kurz vor dem Jahreswechsel die nötigen Massnahmen erarbeitet, um langfristig die finanzielle Stabilität der soH zu sichern. Ziel ist es, mit optimierten Prozessen und weiteren effizienzsteigernden Handlungen in einer guten Infrastruktur und mit bestens ausgebildeten Gesundheitsfachpersonen so rasch wie möglich wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Dies im Wissen darum, dass die Corona-bedingten finanziellen Belastungen, welche uns als zentrale stationäre Gesundheitsversorger in der Akutsomatik treffen, damit nie ausgeglichen werden können. 

Die Coronavirus-Pandemie in der soH 

Bereits im Februar wusste die Geschäftsleitung, dass das Coronavirus zu einem bestimmenden Thema im abgelaufenen Geschäftsjahr werden würde. Rasch wurde die soH auch in die verschiedenen Pandemiestäbe des Kantons Solothurn integriert, um gemeinsam die nötigen Massnahmen zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung der Solothurner Bevölkerung anzugehen. Schlüsselrollen kamen in dieser Situation den Mitarbeitenden auf den Intensivpflege-, Covid- und Notfallstationen, den Fachärzten der Infektiologie und Pflegefachpersonen der Spitalhygiene an allen Standorten zu. Die soH war in dieser Phase stark gefordert: Nicht notwendige Eingriffe und Behandlungen mussten verschoben oder abgesagt, reine Covid-19-Stationen geschaffen, der Zugang zum Spital für Angehörige und andere Besucherinnen und Besucher auf ein Minimum beschränkt und diverse Sicherheitskonzepte erstellt werden. Und selbstverständlich mussten wir alle unsere Massnahmen kommunizieren. Wichtig war für uns auch ab der ersten Märzhälfte die enge Abstimmung mit Gesundheitsdirektorin Susanne Schaffner und der kantonalen Verwaltung. Dafür danke ich im Namen der gesamten soH.

Ende April konnten wir unseren regulären Betrieb wieder langsam hochfahren, weil die erste Pandemiewelle abebbte. Doch auch in den Folgemonaten waren wir weit von einer Normalität im früheren Sinne entfernt, was von uns allen grosse Flexibilität forderte. Bis heute werden wir noch immer fast täglich mit neuen Herausforderungen und Entwicklungen in der Pandemie gefordert. Im Sommer mussten wir in Solothurn, Olten und Dornach eigenständige Corona-Testcenter aufbauen, weil unsere Notfallstationen die Menge von zu testenden Personen neben der Behandlung anderer Notfallpatientinnen und -patienten nicht mehr bewältigen konnten. Die Testcenter nahmen rasch ihren Betrieb zur Zufriedenheit der Getesteten auf. Bis in den Herbst hinein nahmen wir immer wieder Verbesserungen nicht nur prozessualer, sondern auch infrastruktureller Natur vor, um das Angebot auch über den Winter in dieser Form anbieten zu können: in Olten mit der Möglichkeit, online Testtermine zu vereinbaren, in Solothurn mit dem Umzug aus dem provisorischen Zelt in zurzeit noch nicht benötigte Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Neubaus Haus 1 Bürgerspital Solothurn.

Als Gewinn nehmen wir einen Schub in der kulturellen und prozessualen Entwicklung der soH aus der Pandemie mit, denn die Abstimmung und Zusammenarbeit ist in vielen Bereichen über die Standortgrenzen hinweg in den letzten Monaten immer stärker zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Wir können die Herausforderungen der Pandemie nur gemeinsam bewältigen.
Das haben wir in der zweiten Welle, in der wir von den in der ersten Welle erarbeiteten Abläufen profitierten, gespürt. Flexibilität und maximales Engagement waren die Codeworte der Stunde.

In der ersten Welle durfte die soH auch auf die tatkräftige Unterstützung von Militär- und Zivilschutzangehörigen zählen, was uns eine grosse Hilfe war. Und sowohl in der ersten als auch in der zweiten Welle wurden und werden wir von Gesundheitsfachpersonen aus den Solothurner Privatkliniken Obach und Pallas unterstützt. Für beides sind wir dankbar, denn es bedeutete eine Entlastung für unsere stark unter Druck stehenden Mitarbeitenden.

Bürgerspital Solothurn und Kantonsspital Olten – Personelles, Organisation und Infrastruktur

In den Monaten, in denen wir weniger stark durch die Pandemie belastet waren, konnten wir einige wichtige personelle Neubesetzungen und Abrundungen des Leistungsangebots vornehmen. Immer mit dem Ziel, die Behandlungsqualität der Patientinnen und Patienten am Jurasüdfuss zu verbessern.

Zentral im Hinblick auf die unbefriedigende chirurgische Versorgungssituation im Raum Solothurn-Grenchen war für uns der Entscheid, die Chirurgische Klinik am Bürgerspital Solothurn (BSS) zu einem leistungsfähigen, auf die Bedürfnisse der Solothurner Patientinnen und Patienten fokussierten Zentrum für Allgemein-, Viszeral-, Gefäss- und Thoraxchirurgie weiterzuentwickeln. Das neue Departement Chirurgie hat eine Co-Leitung mit Dr. med. Pascal Kissling, Leiter Gefässzentrum soH am Bürgerspital Solothurn, und PD Dr. med. Samuel Käser, Leiter der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Weiterbildungsstätte für angehende chirurgische Fachärztinnen und Fachärzte.

Als richtiger Entscheid hat sich auch eine Angebotserweiterung im Bereich der Behandlung von Herzrhythmusstörungen 2019 in der Kardiologie soH erwiesen. Mit dem vom Rhythmologie-Spezialisten Dr. med. Udo Meyerfeldt geleiteten Programm konnte die soH eine Versorgungslücke im Kanton schliessen. Gerade auch die Behandlung komplexerer Arrhythmien ist in der Region gefragt. Aus Rückmeldungen geht eine hohe Patientenzufriedenheit hervor, weil die Versorgung neu direkt vor Ort möglich ist. Ebenfalls in der Kardiologie soH am Bürgerspital Solothurn wurde der neue Teilbereich «Kardiovaskuläre Medizin – Sportkardiologie» aufgebaut. Kern bildet ein zwölfwöchiges Trainingsprogramm, das kardiovaskuläre Fitness fördert, Lebensstiländerungen unterstützt und die Selbstverantwortung der Patientinnen und Patienten stärkt. Das Programm geht über die klassische Physiotherapie deutlich hinaus.

Das sowohl am Bürgerspital Solothurn als auch am Kantonsspital Olten etablierte Gefässzentrum soH erarbeitete ein Konzept für die langfristige Sicherung des Angebots der Carotis- und der Aortenchirurgie für die soH. Eingriffe in diesen beiden Bereichen sind an Mindestfallzahlen gebunden und werden mittelfristig in Solothurn konzentriert.

Frauen haben neu in der soH die Möglichkeit, mittels Mammografie-Screening eine Brustkrebs-Erkrankung in einem Frühstadium zu erkennen. Für Olten und Solothurn haben wir dafür Mammografie-Geräte der neuesten Generation beschafft und konnten in Olten bereits im November mit dem Angebot starten. In Solothurn verzögerte sich der Start coronabedingt auf Anfang 2021. Die soH bietet das qualitätskontrollierte Mammografie-Screening-Programm «donna – Brustkrebs früh erkennen» in Zusammenarbeit mit der Krebsliga Ostschweiz im Auftrag des Kantons Solothurn an. Die Verantwortung für das neue Screening-Angebot liegt beim Institut für Medizinische Radiologie (IMR). Vorteil eines Screenings in der soH ist, dass sich die untersuchten Frauen im Fall einer Brustkrebsdiagnose auf Wunsch auch von den Spezialistinnen und Spezialisten in den Brustzentren in Solothurn und Olten behandeln lassen können.

Schliesslich runden zwei neue Spezialzentren das breite Leistungsangebot der soH am Kantonsspital Olten ab. In Betrieb gingen ein Nierenstein- und ein Gerontotraumatologie-Zentrum. Die Inzidenz von notwendigen Nierensteinbehandlungen hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt. Neben der Steinsanierung in der Urologie bietet das interdisziplinäre Nierensteinzentrum eine Nachbehandlung durch die Nephrologie und weitere Disziplinen. Im Zentrum für Gerontotraumatologie arbeiten die Akutgeriatrie, die Orthopädie am Kantonsspital Olten und die Wirbelsäulenchirurgie soH interdisziplinär zusammen.

Spital Dornach – Personelles, Organisation und Infrastruktur

Am Juranordfuss arbeiteten die Kantone Solothurn und Basellandschaft während der Corona-Pandemie eng zusammen. Die Regierungsräte der beiden Kantone und die beiden Spitalgruppen einigten sich auf ein gemeinsames, koordiniertes Vorgehen. Dieses beinhaltete, dass spitalbedürftige Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus den Bezirken Dorneck und Thierstein in das Referenzspital Kantonsspital Baselland am Standort Bruderholz oder in die Klinik Arlesheim verlegt wurden. Im Gegenzug unterstützte das Spital Dornach die medizinische Grundversorgung in der Region und übernahm einen Teil der Notfallbehandlungen von basellandschaftlichen Patientinnen und Patienten mit anderen Erkrankungen. Dies bedeutet, dass sich der Alltag – abgesehen selbstverständlich vom Einhalten von Sicherheitskonzepten – deutlich weniger verändert hat als in den beiden Spitälern am Jurasüdfuss.

Trotz der veränderten Corona-Ausgangslage wurden in Dornach geplante infrastrukturelle Erneuerungen umgesetzt. So konnte Mitte Jahr der neue Dachaufbau in Betrieb genommen werden, der eine enorme räumliche Entlastung in verschiedenen medizinischen Kerndisziplinen mit sich gebracht hat.

Neben den infrastrukturellen Veränderungen hat das Spital Dornach eine Kooperation mit der Klinik Arlesheim in den Fachbereichen Chirurgie und Gastroenterologie erfolgreich aufgebaut (siehe Bericht der Verwaltungsratspräsidentin). Zusätzlich konnte sich die Zusammenarbeit mit den Fachärztinnen, -ärzten und anderen Fachpersonen der crossklinik Basel etablieren. Die Rückmeldungen der Patientinnen und Patienten zeigen uns, dass sich die richtigen Partner für die Abdeckung des orthopädischen Leistungsangebots im Spital Dornach zusammengefunden haben.

Psychiatrische Dienste – Organisation, Personelles und Forschung

In der Psychiatrie stand nach den strategischen Entscheiden des Verwaltungsrats die Kinder- und Jugendpsychiatrie weiterhin operativ, politisch und medial im Fokus unserer Arbeit. Die Verträge mit den universitären Partnern in Basel-Stadt, Basellandschaft und Bern für die Behandlung der stationären Patientinnen und Patienten waren umzusetzen. Schliesslich konnten wir gemeinsam mit unserer seit Mai 2020 in der soH tätigen Chefärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dr. med. Anne-Catherine von Orelli, das ausgeweitete ambulante Leistungsangebot in der neuen Tagesklinik sowie das neue aufsuchende Angebot strukturieren. Der Kantonsrat hat uns dafür im Dezember 2020 den nötigen finanziellen Spielraum gegeben.

Die Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik waren 2020 forschungsmässig wieder sehr aktiv. So nehmen sie an der vom Schweizer Nationalfonds unterstützten randomisierten und kontrollierten Studie PACINPAT von Schweizer Psychiatriekliniken teil, in welcher der Zusammenhang zwischen Depressionen und körperlicher Aktivität bei stationär behandelten Patientinnen und Patienten untersucht wird. Weitere Forschungsaktivitäten, für die die Solothurner Psychiater auch international hohe Beachtung finden, betreffen die Themen Schlaf und Depression sowie die Analyse des Zusammenhangs zwischen individueller genetischer Veranlagung und medikamentöser Behandlung.

Schliesslich unterzeichneten die Kontaktstelle Selbsthilfe und die Psychiatrischen Dienste soH einen Kooperationsvertrag, dank dessen die Psychiatrischen Dienste soH hoffentlich bald als erste Gesundheitsinstitution kantonsweit die Auszeichnung «selbsthilfefreundlich» tragen darf. Ziel der Massnahmen ist es, das Angebot der Selbsthilfe nachhaltig und längerfristig in der Institution zu verankern.

Rettungsdienst rezertifiziert

Der in Olten, Solothurn und Balsthal lokalisierte Rettungsdienst der Solothurner Spitäler AG (soH) wurde im Herbst 2020 vom Interverband für Rettungswesen (IVR) rezertifiziert. Die hohe Qualität in der Patientenversorgung wurde damit bestätigt. Die soH erfüllt sämtliche Vorgaben des IVR und des Kantons Solothurn. Die Konzentration auf drei Standorte – Olten, Solothurn, Balsthal – bedeutet, dass die Rettungsdienstequipen Notfallpatientinnen und -patienten bei Unfällen und in anderen Situationen im Einsatzgebiet jederzeit innert der vorgegebenen Zeit und nach einheitlichen Behandlungsstandards betreuen können.

Der Leistungsauftrag des Kantons Solothurn für das Rettungswesen ist an das vollumfängliche Erfüllen der IVR-Vorgaben gebunden. Bisher fehlte als letzter Mosaikstein noch die Umsetzung des Notarztkonzeptes, das wir nun im Kanton Solothurn umsetzen. Im Normalfall werden Primärnotfalleinsätze von zwei hochqualifizierten Rettungssanitätern begleitet. Je nach Einsatzmeldung kann in komplexen Fällen neu zusätzlich auch ein Notarzt aufgeboten werden. Durch das zusätzliche Notarztfahrzeug wird die Hilfsfrist verbessert.

Infrastruktur – Unterhalt, Ersatzbeschaffungen und Optimierungen

Die soH ist als Eigentümerin der von ihr genutzten Spitalliegenschaften (ausser Bürgerspital Solothurn) für den Unterhalt der Gebäude verantwortlich und muss dafür selber aufkommen. Im Rahmen der baulichen Unterhaltsarbeiten wurden unter anderem die etappenweise Erneuerung der Brandmeldeanlage sowie die Erweiterung der Wasseraufbereitungsanlage im Kantonsspital Olten, der Umbau der Heisswasserversorgung im Spital Dornach und der Ersatz des Hauptlifts im Empfangsbereich der Psychiatrischen Klinik Solothurn in Auftrag gegeben.

Ebenso waren diverse Ersatzbeschaffungen nötig, welche die Geschäftsleitung im Rahmen einer mehrjährigen Investitionsplanung als dringlich für den Spitalbetrieb und die Patientenversorgung priorisierte. Ein grosser Teil der Beschaffungen betraf die Medizintechnik und die Informatik, ohne die ein moderner Krankenhausbetrieb nicht möglich wären. Aber die Geschäftsleitung entscheidet sich auch immer wieder in anderen Bereichen für prozessoptimierende oder kostensenkende Neuerungen. So beschloss sie die pilotweise Einführung einer digitalisierten, persönlichen Berufskleiderausgabe soH. Der Pilot findet im Neubau Bürgerspital Solothurn (BSS) statt, den die soH übrigens noch vor den Sommerferien 2021 endlich komplett in Betrieb nehmen wird. Der Bezug sauberer und die Rückgabe schmutziger Berufskleider erfolgt heute mittels Badge.

Aufbereitung des Dornacher Sterilguts seit Dezember in Olten

Im Spätfrühjahr 2020 stand die soH vor der Frage der Erneuerung der Infrastruktur und der Überprüfung der Prozesse der Zentralsterilisation am Spital Dornach. Nach Prüfung verschiedener Varianten entschied sich die Geschäftsleitung, die Zentralsterilisation am Kantonsspital Olten für die Standorte Olten und Dornach zu konzentrieren. Die Vorteile der gewählten Lösung liegen auf der Hand: optimierte Abläufe für beide Standorte, ein gemeinsames Siebmanagement und im kleineren Spital Dornach sind Räumlichkeiten für patientennähere Dienstleistungen frei geworden. Die standortübergreifende Lösung stellt einen wegweisenden Schulterschluss in einem operativen Segment des Kerngeschäftes dar. 

Fortschritte in der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie 

Auch im Jahr 2020 ist die Digitalisierung in der soH trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie weiter fortgeschritten. Konsequent haben wir zusammen mit den Kliniken und Fachbereichen weiter an der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie mit einem Schwerpunkt auf dem «vollständig digitalen Patientenpfad» gearbeitet. Ziel ist, dass sämtliche Daten zur Patientin oder zum Patient, Befunde, Labordaten, Medikationspläne etc. in digitaler Form verfügbar sind. Neben den medizinischen Kernprozessen wurden auch Prozesse in den Querschnittsfunktionen wie Finanzen, Logistik und Personalwesen mittels neuer digitaler Lösungen effizienter ausgerichtet und (teil-)automatisiert.

Im Rahmen der Vorbereitung der Inbetriebnahme des Neubaus Bürgerspital Solothurn wurden neben der Bereitstellung der Kommunikationsinfrastruktur (Netzwerke, Telefonie, Zutrittskontrolle) weitere Projekte umgesetzt. Ein grosses und überaus komplexes Projekt konnte im September mit der Überführung der Terminplanung (inkl. Bettendisposition und OP-Planung) ins klinische Informationssystem (KISIM) erfolgreich abgeschlossen werden. Im Jahr 2021 werden die Standorte Olten und Dornach folgen.

Sämtliche Aktivitäten unserer Informatik stehen immer unter dem Aspekt einer möglichst hohen System- und Datensicherheit, damit wir jederzeit den Schutz von persönlichen und Geschäftsdaten gewährleisten können.

Herzlichen Dank

Für die gute Zusammenarbeit mit allen unseren internen und externen Partnern auf dem Weg zu einer bestmöglichen Versorgung kranker und verletzter Menschen gerade in Zeiten einer für uns alle neuen Pandemie danke ich abschliessend nochmals im Namen aller Mitarbeitenden. Und die Qualität und Leistung der soH lebt von all unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen der grosse Dank der Geschäftsleitung gilt.

Anwendungsorientierte Forschung

Viele der soH-Fachärzt*innen und anderen akademischen Mitarbeitenden sind neben der Patientenbehandlung auch wissenschaftlich tätig. Sie publizieren in den wichtigen medizinischen oder pflegewissenschaftlichen Fachzeitschriften, referieren an nationalen oder internationalen Kongressen, arbeiten in Forschungsprojekten mit oder haben universitäre Lehraufträge oder Titularprofessuren.

Publikationen 2020 (Auswahl)

Innere Medizin & Perioperative Medizin

Baumann L, Studhalter M. Die Laktazidose und andere Missverständnisse. Praxis 2020; 109: 979-983.

Meyre PB, Radosavac M, Baumann L, Piso RJ, Hoffmann M. COVID-19 in a Patient with Accidental Drug-Induced Neutropenia. Eur J Case Rep Intern Med. 2020 Aug 21;7(9):001848.

Gallay MN, Moser D, Rossi F, Magara AE, Strasser M, Bühler R, Kowalski M, Pourtehrani P, Dragalina C, Federau C, Jeanmonod D. MRgFUS Pallidothalamic Tractotomy for Chronic Therapy-Resistant Parkinson's Disease in 51 Consecutive Patients: Single Center Experience. Front Surg. 2020 Jan 14;6:76.

Sanmillán L, Droll A, Matter M. Reactive hemophagocytic lymphohistiocytosis triggered by cytomegalovirus infection – a challenging differential diagnosis. Primary hospital care 2020 suppl.

Canova V, Lederer Schläpfer H, Piso RJ, Droll A, Fenner L, Hoffmann T, Hoffmann M. Transmission risk of SARS-CoV-2 to healthcare workers -observational results of a primary care hospital contact tracing. Swiss Med Wkly. 2020; 150: w20257.

Lafranchi A, Springe D, Rupp A, Ebnöther L, Zschiedrich S. Thrombotic thrombocytopenic purpura associated to dual checkpoint inhibitor therapy for metastatic melanoma. CEN Case Rep. 2020 Aug;9(3):289-290.

Jeker B, Farag S, Taleghani BM, Novak U, Mueller BU, Li Q, Betticher D, Luethi JM, Farese S, Ruefer A, Bacher U, Pabst T. A randomized evaluation of vinorelbine versus gemcitabine chemotherapy mobilization of stem cells in myeloma patients. Bone Marrow Transplant. 2020 Oct;55(10):2047-2051.

Kremer Hovinga JA, Braschler TR, Buchkremer F, Farese S, Hengartner H, Lovey PY, Largiadèr CR, Mansouri Taleghani B, Tarasco E. Insights from the Hereditary Thrombotic Thrombocytopenic Purpura Registry: Discussion of Key Findings Based on Individual Cases from Switzerland. Hamostaseologie. 2020 Nov;40(S 01):S5-S14.

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Mikoteit T, Spieker D, Steiger A, Hatzinger M, Zeising M. Guidance of treatment with the biomarker prefrontal theta cordance in rapid eye movement sleep improved response rates in major depression. Poster presentation at 33rd ECNP Congress Virtual September 12-15th, 2020. Abstract in Europ. Neuropsychopharmacol. Vol. 30, Suppl.

Mikoteit T, von Felten N, Hoesli I, Tschudin S, Eckert A, Hatzinger M, Brand S. Antenatal insomnia and increased postnatal dehydroepiandrosteron predict postnatal depression. Oral presentation at the 25th Congress of the European Sleep Research Society (ESRS) 2020, 22 - 24 September 2020. Abstract in J Sleep Res Vol. 29, S1: 24-5.

Mikoteit T, Zeising M, Steiger A, Hatzinger M. Rapid eye movement sleep derived biomarkers of depression. Oral presentation at the 25th Congress of the European Sleep Research Society (ESRS) 2020, 22 - 24 September 2020. Abstract in J Sleep Res Vol. 29, S1: 56.

Mikoteit T, Jahangard L, Brand S, Eckert A, Haghighi M, Tschudin S, Hatzinger M. "Neurobiological predictors of maternal postnatal depression." Oral presentation at the Virtual Meeting of the International Marcé Society for Perinatal Mental Health, Iowa City, Iowa/U.S., October 5-7th, 2020.

Mikoteit T, Palermo L, Tschudin S, Hoesli I, Eckert A, Hatzinger M, Brand S. Ein steilerer perinataler Progesteronabfall ist prädiktiv für eine Postpartale Depression: Synergistische Befunde von Serum- und Haaranalysen. E-Poster am DGPPN Kongress 2020 virtuell, 25.-28.11.2020.

Mikoteit T, Spieker D, Steiger A, Hatzinger M, Zeising M. Prospektive Studie einer Biomarker-gestützten Antidepressiva-Behandlung: Frühe Response-Prädiktion mittels präfrontaler Theta-Cordance im REM-Schlaf minimiert die Non-Response-Rate. E-Poster am DGPPN Kongress 2020 virtuell, 25.-28.11.2020.

Mikoteit T. Molekulare und schlafassoziierte Biomarker bei Affektiven Störungen. Vortrag im Symposium der SGBP am DGPPN Kongress 2020 virtuell, 25.-28.11.2020.

Mikoteit T. Insomnie: Risikofaktor für psychiatrische Krankheiten. Leading Opinion Neurologie & Psychiatrie. 2020 (6): 22-23.

Mikoteit T. Psychische Erkrankungen und Schwangerschaft: Von der präkonzeptionellen Beratung über die Schwangerschaftsbetreuung bis zur Postpartal- und Laktationsphase. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie+Neurologie 2020.

 

 

 

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